Lander Historic Arms - Preußen, Kavalleriepistole 1823UM, Fertigung Potsdam

Preußen, Kavalleriepistole 1823UM, Fertigung Potsdam

Preußen, Kavalleriepistole 1823UM, Fertigung Potsdam Nummer:JRC27

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Preußen, Kavalleriepistole 1823UM, Fertigung Potsdam

Die Pistole 1823UM wurde in der Regel nur an Landwehreinheiten ausgegeben und blieb im Bestand bis zur Übernahme des Revolvers M/79

Nussbaum-Vollschaft mit erkennbarer Holzmaserung und Messingbeschlägen, diese bestehend aus von unten verschraubtem Mündungsring, Abzugsbügel, Kolbenkappe mit eisernem Kolbenring und flachem, s-förmigem Schlossgegenblech. preußisches Schloss mit Perkussionshahn M 1823 UM, entsprechender Pistonsicherung und zugehöriger Feder. Schlosssignatur “Potsdam unter Krone trotz Aptierung noch lesbar. Seriennummer „37“ auf der Pistonsicherung. Hervorragende Schlossfunktion. Runder, am Pulversack kantiger, seitlich abgeflachter Lauf mit angelötetem Pistonsockel, dieser mit Reinigungsschraube. Langes, dachförmiges Messingkorn auf dem Lauf, keine Kimme. Superrevisionsstempel „FW“ unter Krone schwach am Pulversack oben links, darunter Abnahmemarke „P“. Baujahr „1834“ unter Krone und „37“ auf dem Schlossgegenblech. „37“ auch an der linken Laufseite, am Abzugsbügel und am Mündungsring rechts - Waffe durchgehend nummerngleich. Keine Truppenteilsignatur. Superrevisionsstempel „FW unter Krone“ auch am Schaft links.

Gesamtlänge 400mm, Lauflänge 235mm, Kaliber des glatten Laufs16,0mm

Die hier angebotene Pistole wurde in der preußischen Gewehrfabrik Potsdam als Steinschlosswaffe hergestellt, abgenommen und dort auch perkussioniert. Laut Übersicht des AKD sollten ab 1823 und später jährlich 5.500 Steinschlosspistolen M 1823 und bis einschließlich 1828 insgesamt 44.745 Paare hergestellt werden. Aufgrund einer Änderung und dem weitestgehenden Verzicht der paarweisen Ausrüstung mit Pistolen bei den Reitern der verschiedenen Waffengattungen wurde dieses Ziel deutlich zurückgenommen. Die Produktion der Pistole M 1823 lief dann in den preußischen Gewehrfabriken Potsdam, Neiße, Saarn und Danzig und in Suhl ab 1823 sehr zögerlich an Wie bei den Kavalleriebüchsen und –karabinern begann die Perkussionierung der Pistolen in den Gewehrfabriken bereits 1849 und setzte sich bis 1853 fort. Danach wurden diese modernisierten Pistolen zum größten Teil an die Landwehr-Regimenter ausgegeben. Bei Beginn der Mobilmachung 1870 waren in der Truppe und den Artilleriedepots 24.914 Pistolen UM vorhanden.

 

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