Lander Historic Arms - Sachsen, Kavalleriepistole M 1812/38/47UM

Sachsen, Kavalleriepistole M 1812/38/47UM

Sachsen, Kavalleriepistole M 1812/38/47UM Nummer:WR01 verkauft

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Diese Pistole hatte eine Dienstzeit von mehr als 50 Jahren

Nussbaum-Halbschaft mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus an der Schaftunterseite federarretiertem Laufring, Abzugsbügel mit vorderer und hinterer Verlängerung, Kolbenkappe und Schlossgegenblech für zwei Schlossschrauben, die Schraubenköpfe sind im Gegenblech versenkt. Aptiertes Perkussionsschloss M 1812/38UM mit weit ausladender Pistonsicherung, die von der Batteriefeder gestützt wird. Keine Herstellersignatur.  Runder, am Pulversack seitlich abgeflachter Lauf mit seitlich angelötetem Pistonsockel. Eisen-Ovalkorn auf dem Lauf, 31mm hinter der Mündung, Kimme in das Schwanzschraubenblatt eingefeilt. Kolben mit nicht durchgehendem Riss rechts. Truppenstempel "H g 59" im Abzugsbügel, ein weiterer Truppenstempel "II.U.R.a.122" auf dem Schlossgegenblech.

 Gesamtlänge 400mm, Lauflänge 243mm, Schlosslänge 135mm, Gegenblechlänge 85mm, Kaliber des glatten Laufs 17,65mm, Gewicht 1.300g.



Bei dieser Pistole handelt es sich mit Sicherheit um eine ehemals bei den sächsischen Husaren verwendete Waffe. Diese führten zwar ursprünglich die Husarenpistole M 1796, doch nach dem Russlandfeldzug und erheblichen Verlusten an Pistolen erhielten die Husaren wie alle anderen berittenen Regimenter die Kavalleriepistole M 1812.  Daraus erklärt sich auch der Truppenstempel der 9. Kompanie (= 5. Eskadron) des sächsischen Husaren-Regiments. 
Nach 1847 wurde die ab 1838 auf die Perkussionszündung umgebaute Pistole auf den neuesten Stand nach dem Muster M 1847 gebracht:  Sie erhielt einen neuen Sicherungsflügel und einen in Suhl gefertigten, neuen Lauf Suhler Produktion mit Eisenkorn. Danach wurde sie offensichtlich an die Ulanentruppe ausgegeben. Der Truppenstempel am Schlossgegenblech steht für die Pistole N°122 der ersten Kompanie des II. sächsischen Ulanen-Regiments. Diese Stempelung erfolgte allerdings erst nach der Neuformation der Ulanen-Regimenter im Jahr 1867.

 

 

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