Lander Historic Arms - Österreich, Kavalleriepistole 1798, Fertigungsjahr 1828

Österreich, Kavalleriepistole 1798, Fertigungsjahr 1828

Österreich, Kavalleriepistole 1798, Fertigungsjahr 1828 Nummer:0388

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Pistole aus dem letzten Baujahr dieses Typs. Ab dem  Jahr 1828 wurde bereits das Nachfolgemuster gefertigt

Nussbaum-Vollschaft mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus von unten verschraubtem, doppelbündigem Laufring, Abzugsbügel, Kolbenkappe und s-förmigem, flachem Schlossgegenblech. Runder, am Pulversack seitlich abgeflachter Lauf. Fertigungsjahr „1828“ am Lauf oben links. Messingkorn auf dem vorderen Bund des doppelbündigen Laufrings, keine Kimme. Steinschloss 1798 mit flachem Schlossblech, abgeschrägten Kanten, ebensolchem Herzahn und gegossener Messingpfanne mit hahnseitigem Feuerschirm. Batterieschlagfläche oben nach vorne abgekröpft. Sehr gute Funktion der Schlossmechanik.

 

Gesamtlänge 430mm, Lauflänge 265mm,  Kaliber des glatten Laufs 17,7mm, Gewicht 1.189g. 

Die dritte 1798 als Reiterwaffe normierte, aber vermutlich ebenfalls nicht vor 1800 an die Truppe ausgegebene Feuerwaffe war die Kavalleriepistole M 1798. Sie hatte ebenso wie die beiden gleichzeitig mit ihr eingeführten Karabiner M 1798 ein ihrer Größe entsprechendes Batterieschloss mit flacher Schlossplatte und flachem Hahn, jedoch keine Hakensicherung und mit ihrem schlanken, mit Leinöl getränkten Schaft aus Nussbaumholz und ihren Messingbeschlägen zählt sie sicherlich mit zu den schönsten und elegantesten  Kavalleriepistolen ihrer Zeit. Laut Laufstempelung wurde die vorliegende Pistole im Jahr 1828 produziert, dem letzten Jahr der Fertigung dieses Pistolenmusters vor der Einführung des verbesserten Modells 1828

Da die Pistole keinen eigenen Ladestock besitzt, verwendete der Reiter den am Bandelier getragenen Ladestock des Karabiners auch für die Pistole.

 

Vergleiche hierzu Gabriel, Die Faust- und Handfeuerwaffen der habsburgischen Heere, Wien 1990, S.66f.

Schuy, einschüssige Faustfeuerwaffen der österreichischen Streitkräfte, Braunau 2000, S.62ff

 

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