Lander Historic Arms - Schweiz, Prototyp der Kavalleriepistole 1842, Fertigung Beuret Frères à Liège

Schweiz, Prototyp der Kavalleriepistole 1842, Fertigung Beuret Frères à Liège

Schweiz, Prototyp der Kavalleriepistole 1842, Fertigung Beuret Frères à Liège Nummer:FSM05

Schweiz, Prototyp der Kavalleriepistole 1842, Fertigung Beuret Frères à Liège

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Schweiz, Prototyp der Kavalleriepistole 1842, Fertigung Beuret Frères à Liège

Sicherlich speziell für Schweizer Sammler interessantes Exemplar der bekannten Armeewaffe

Nussbaum-Halbschaft mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus Kolbenkappe mit eiserner Fangriemenöse, gewölbtem Schlossgegenblech mit zwei Schlossschrauben, Laufring mit Verbindungssteg zum Schlossgegenblech und Abzugsbügel mit Einhakmontage. Oberer und unterer Kolbenbügel aus Eisen. Runder, am Pulversack kantiger Lauf ohne Kimme, aber mit Eisenkorn, 11mm hinter der Mündung. Perkussionsschloss mit vorne gerade endendem Schlossblech. Die Hahnschraube an der Oberfläche rund mit Schlitz, darunter aber sechskantig gearbeitet.  Patentschwanzschraube mit integriertem Pistonsockel. Herstellerstempel „BF“ an Lauf und Patentschwanzschraube links und am Pulversack rechts vor dem Pistonsockel. auf der Laufoberseite. Keine Waffennummer.  Stempel „ELG am Lauf links.  Perkussionsschloss M 1842 mit gerader Vorderkante. Alle Beschläge mit Herstellerstempel „BF“. Neuwertiger Zustand.

Gesamtlänge 365mm, Lauflänge 209mm, Schlosslänge 128mm, Kaliber des glatten Laufs 17,5mm, Gewicht 1401g

Die in der Schweiz mit Ordonnanz vom 13. April 1842 eingeführten und zwischen 1842 und 1872 verwendeten Pistolen eidgenössischer Ordonnanz 1842 sind abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen aus der Württembergischen Gewehrfabrik Oberndorf a./N. durchweg belgischer Herkunft.  Hauptlieferant war zum einen die Firma Francotte aus Lüttich, aber auch die Firma Beuret Frères lieferte diese Pistolen in die Schweiz.

Die angebotene Waffe besitzt keinerlei Stempel oder Marken, die auf eine Verwendung in der Schweiz schließen lassen. Es daher davon auszugehen, dass es sich hierbei vermutlich um ein Vorlagemuster handelt, welches Beuret Frères verwendete, um mit der Schweiz ins Geschäft zu kommen. Diese Annahme wird durch den Umstand gestützt, dass die Hahnschraube einen relativ dicken, geschlitzten Kopf  (51,1mm) besitzt, der sechskantig gearbeitet ist. Ob diese Änderung auf die Initiative des Herstellers oder die Schweizer Auftraggeber zurückgeht, ist nicht feststellbar.

Vergl. Reinhart/Meier, Pistolen und Revolver der Schweiz seit 1720, Zürich 1998, S.68ff.

 

Preis? Bitte fragen Sie nach unter lander-forbach@t-online.de

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