Lander Historic Arms - Preußen, Kavalleriepistole - Scharnhorstpistole, Fertigung ab 1813 in der Gewehrfabrik Potsdam-Spandau

Preußen, Kavalleriepistole - Scharnhorstpistole, Fertigung ab 1813 in der Gewehrfabrik Potsdam-Spandau

Preußen, Kavalleriepistole - Scharnhorstpistole, Fertigung ab 1813 in der Gewehrfabrik Potsdam-Spandau Nummer:GP09

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Letzte Version dieser seltenen preußische Pistole aus Potsdamer Fertigung

hergestellt in der preußischen Gewehrfabrik Potsdam-Spandau. Nussbaumschaft ohne Verschneidungen mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus halbem Nasenband,  Abzugsbügel, seitlich modellentsprechend flachgedrückter Kolbenkappe mit angedeuteten, seitlichen Sporen und flachem, bündig im Schaftholz verlegtem Schlossgegenblech. Staatliche Abnahmestempelung „FW“ unter Krone über „FS“ am Pulversack oben links. . Runder, am Pulversack kantiger Lauf mit aufgesetztem Messing-Ovalkorn, keine Kimme. Das Schwanzschraubenblatt endet gerade. Steinschloss mit gewölbtem Schlossblech entsprechendem Herzhahn, gegossener Messingpfanne. Lauf/Schaftverbindung durch die Kreuzschraube und zwei Stifte mit Ösen an der Laufunterseite. Truppenstempel „2.L.H.R.3.E.1.C.39“ am Schlossgegenblech.

Gesamtlänge 420mm, Lauflänge 241mm, Schlosslänge 130mm, Kaliber des glatten Laufs 16,32mm.

Die Stangenfeder ist etwas  lahm, weswegen der Hahn in der Ruh- und Spannrast nicht immer hält. Die Pistole ist nicht überarbeitet und befindet sich im sehr guten Fundzustand!

Die Entwicklung der neuen preußischen Kavalleriepistole ab 1812 verlief analog der Entwicklung des Infanteriegewehrs M 1809/12, von dem mehrere Varianten bekannt sind, die im Laufe seiner Evolution nacheinander entstanden. Während das erste und nur in Neiße gefertigte Muster der neupreußischen Pistole von 1813 ein Kaliber von 15,9 mm hatte und sich noch sehr stark an die französischen Vorgaben M An 9 und M An 13  hielt, besaß das fast zeitgleich in Potsdam und Saarn gefertigte Muster eine völlig andere Kolbenkappe und ein flaches Schloßblech mit ebenfalls flachem Steinschloss-Herzhahn. Das Kaliber dieser Waffe betrug 16,5mm. Die 3. Version in dieser Gesamtentwicklungsreihe besaß ein teilweise abgerundetes Schloßblech mit ebenfalls gerundetem Herzhahn; zusätzlich war das obere Viertel der Batterieschlagfläche nach vorne abgekröpft. Der letzte Entwicklungsschritt dieser Pistole von 1813 vor Einführung der neu konzipierten und auch tatsächlich als Modell eingeführten Pistole M 1823  ist die 4. Version mit etwas anders geformtem Abzugsbügel und einem nun von unten in einem Sockel des Laufs  verschraubten, halben  Mündungsband. In diesem Zusammenhang von unterschiedlichen, vom König zum Modell erhobenen Pistolen M 1813, M 1815 und M 1820 zu sprechen, ist irreführend und entspricht keinesfalls der Aktenlage.

Vergl. hierzu: Wirtgen, A.: Handfeuerwaffen und preußische  Heeresreform 1807-1813 , Herford/Bonn 1988, S.116 ff.  und Abb. 121-127.

 

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