Lander Historic Arms - Preußen, ehemals französische Kavalleriepistole M an 13 mit preußischer Abnahme

Preußen, ehemals französische Kavalleriepistole M an 13 mit preußischer Abnahme

Preußen, ehemals französische Kavalleriepistole M an 13 mit preußischer Abnahme Nummer:0516

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Wirklich seltenes Beutestück aus der Zeit der Befreiungskriege

Gefertigt in der Manufaktur von St.Etienne, entsprechende, sehr schwache Signatur Manufre. Imple. de St.Etienne“ (Manufacture Impériale de St.Etienne) auf dem Schlossblech. Darüber schwache Kontrollmarke S“ im Rhombus (Claude Soviche, Kontrolleur in St.Etienne seit dem Jahr 6, bestätigt als Kontrolleur 2. Klasse im Jahr 14). Keine Modellbezeichnung auf dem Schwanzschraubenblatt. Kontrollstempel „P unter Krone auf Laufring und Schlossgegenblech  (verm. Jean Baptiste POZON, Kontrolleur in St. Etienne von 1807 bis 1812. Messingbeschläge, diese bestehend aus Laufring mit Verbindung zur vorderen Schlossschraube, Abzugsbügel, Kolbenkappe und Schlossgegenblech. Unterer und oberer Kolbenbügel aus Eisen. Aptiertes Perkussionsschloss. Sehr gute Schlossfunktion. Insgesamt nur minimale Gebrauchsspuren. Ladestock aus Eisen mit nagelförmigem Kopf ohne Endgewinde. Staatlich preußische Abnahme und Revision „FW unter Krone“  und „D“ für den Umbau in der Gewehrfabrik Danzig auf dem Pulversack oben links. Seriennummer „6“ auf dem Lauf, dem Schlossgegenblech, dem Abzugsbügel, dem Laufring , der Kolbenkappe, dem Ladestock  und dem Schloss. Truppensignatur „1.E N.14“ auf dem Abzugsbügel.

Gesamtlänge 350mm, Lauflänge 201mm, Kaliber des glatten Laufs 17,3mm, Gewicht 1.160g

Die vorliegende Pistole kam noch in der Steinschlossversion in preußische Hände und wurde, wie die Laufstempelung deutlich belegt,  für die Armee übernommen und an eine 1. Eskadron eines nicht bekannten Kavallerieregiments verausgabt. Noch in den 1850er-Jahren  ist sie dann vermutlich in Danzig auf das Perkussionssystem umgebaut worden – der Pistonsockel mit Reinigungsschraube entspricht demjenigen der Kavalleriepistole 1823UM. Anlässlich der  Aptierung erhielt die Pistole die Nummer „6“ auf nahezu alle Teile eingeschlagen, auf dem Schlossgegenblech überdeckt diese "6" die Ziffer "1" der Waffennummer 14, die Teil der Truppensignatur ist.  

Zur Pistole M an 13 vergleiche Lander/Höfele, Französische Ordonnanzpistolen 1733-1870, Gröbenzell 2002, S.46

 

Preis? Bitte fragen Sie nach unter lander-forbach@t-online.de

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